Coaching Tipps für den Alltag – Unbekanntes wagen

Mit unserer Kollegin Sandra Weindorfer haben wir eine waschechte Mental Trainerin im Haus und möchten Sie gerne an Sandras wertvollen Tipps und Fachwissen teilhaben lassen.
Lassen Sie sich gern – wie auch wir es regelmäßig tun – von Sandras Empfehlungen inspirieren!
Sandras Tipp für den Alltag lautet heute: Unbekanntes wagen.
Über Glaubenssätze habe ich bestimmt schon mal geschrieben und wenn ich an unseren gemeinsamen Kreativabend zurückdenke, habe ich diese sehr oft gehört. Puh,…“ich kann nicht malen“, „ich bin nicht kreativ“, „ich traue mich das nicht“, „darin bin ich richtig schlecht“ und so weiter.
Sehr oft passiert es, dass man Schritte nicht wagt, nicht ausprobiert und sich von seinem inneren Kritiker davon abhalten lässt und somit den Reiz es doch zu versuchen nicht nachgeht.
Genau dann verpasst man die Chance für etwas Neues, für neue Erfahrungen, neue Hobbys oder neue Menschen kennenzulernen.
Es hindert uns dabei nicht nur der Glaubenssatz, den wir fest verankert haben, wir verwechseln ganz oft auch Kompetenz mit Berechtigung.
Denn wir sind nicht nur dann berechtigt etwas tun zu dürfen, wenn wir schon gut darin sind.

Viel wichtiger ist es, Dinge zu tun, die wir noch nicht gut machen, weil genau darin entsteht Wachstum: Wachstum entsteht erst nach dem Tun und nicht davor.
Natürlich ist es nicht einfach Anfänger zu sein, es fühlt sich verletzlich an, es bedeutet Fehler zu machen, sich unsicher und unwohl zu führen.
Und wenn wir den Mut haben es doch zu versuchen, öffnen wir eine Tür, für Lebendigkeit und das macht uns Menschen doch aus.
Ich finde wir sollten viel öfter unperfekt sein und weniger glänzen.
Wenn wir Unbekanntes wagen, lernen wir uns selbst ganz neu kennen.
• Wir erweitern unser Selbstbild – jede neue Erfahrung beweist, wir sind mehr als unsere Routinen.
• Wir werden flexibler – Neues fordert unser Gehirn heraus und hält es in Bewegung
• Wir entdecken neue Freude – manche Leidenschaften finden wir erst, wenn wir unbeholfen sind.
• Wir entmachten die Angst vor dem Scheitern, durch Ungewohntes tun werden wir mutiger.

Für mich ist immer bedeutender, dass es nicht wichtig ist, gut oder perfekt zu sein. Viel wichtiger ist es, Mensch zu sein, sich auszuprobieren, Erfahrungen machen und erleben.
Und vielleicht ist genau für dich jetzt der Moment, wo du heute etwas ausprobierst, etwas, was du schon lange machen möchtest.
Mach den ersten Schritt, nicht um andere zu beeindrucken, sondern um dich selbst wieder zu entdecken.

