Coaching Tipps für den Alltag – Bilderwelt

Mit unserer Kollegin Sandra Weindorfer haben wir eine waschechte Mental Trainerin im Haus und möchten Sie gerne an Sandras wertvollen Tipps und Fachwissen teilhaben lassen.
Lassen Sie sich gern – wie auch wir es regelmäßig tun – von Sandras Empfehlungen inspirieren!
Sandras Tipp für den Alltag lautet heute: Bilderwelt.
Wir alle bewegen uns täglich durch eine Bilderwelt, die schöner, glatter und perfekter wirkt als das echte Leben.
Fotos inspirieren uns, wecken Emotionen, halten besondere Momente fest, sie dürfen uns berühren und motivieren.
Und obwohl wir schöne Fotos lieben, dürfen sie nicht bestimmen, wie wir uns fühlen oder wer wir sein müssen. Das Foto soll viel mehr der Ausdruck eines Moments sein, und nicht der Maßstab, an dem wir uns messen.

Und genau hier liegt manchmal nur ein schmaler Grat zwischen Inspiration und Selbstzweifel, deshalb lohnt es sich achtsam zu sein.
Damit wir uns rund um das „perfekte Foto“ nicht selbst verlieren.
Diese Impulse sollen uns unterstützen, damit wir die Schönheit von Fotos genießen können, ohne uns selbst aus dem Blick zu verlieren:
Schöne Fotos genießen – ohne sie zu bewerten.
Ein Bild darf inspirieren, ohne uns zu definieren.
Bewusst unterscheiden: Fotoästhetik vs. Selbstwert.
Ein gutes Bild ist Kunst, nicht ein Urteil über dich.
Momente wieder wichtiger nehmen als Ergebnisse.
Das Foto darf schön sein, aber der Moment darf schöner bleiben.
Vergleiche reduzieren.
Besonders dort, wo Perfektion am lautesten präsentiert wird.
Mitgefühl mit dir selbst üben.
Du bist kein Bild. Du bist ein Mensch.

Wenn wir lernen, Fotos als Ausdruck eines Moments zu sehen – und nicht als Maßstab für unseren Wert – gewinnen wir etwas Entscheidendes zurück: uns selbst.
Und genau dann macht Fotografie wieder Spaß, denn es gibt kaum etwas Schöneres, als in alten Fotobüchern zu blättern oder wenn am Handy plötzlich ein Bild von vor ein paar Jahren auftaucht und uns an einen echten, lebendigen Moment erinnert.

