Budapest wurde vor einigen Jahren um einen geschichtsträchtigen Veranstaltungsschauplatz reicher. Die Türen des Budapester Festetics Palais wurden nach langer Renovierungszeit wieder geöffnet. Der Bauherr und der Namensgeber des Gebäudes ist die Familie Festetics, die zu den bedeutendsten Adelsfamilien des Landes gehört hat. Das Gebäude, dessen Bauarbeiten im Jahr 1865 beendet wurden, zählt heute zu den nationalen Baudenkmälern. Seine damalige Pracht hat es in der nahen Vergangenheit zurückgewonnen. Bei der Renovierung wurden seine historischen Säle restauriert und im Dachboden, getrennt von den Prunkräumen, wurden moderne Hörsäle und ein Auditorium Maximum errichtet, um der neuen Bestimmung des Palais, der Unterkunft der Andrássy Gyula Deutschsprachigen Universität Budapest, gerecht zu werden.
Von besonderer baugeschichtlicher Bedeutung sind die Prunkräume des Palais. Der Spiegelsaal mit seinen venezianischen Spiegeln und dem Intarsienparkettboden und die tapezierten, mit Gemälden g